Max Heilander Gedächtnispokal 2019

Um 13.00 Uhr ging es los. Der Parcours war schon vorher aufgestellt worden von den diesjährigen Ausrichtern Nicolette und Michael.

Michael wies uns genau ein und so gab es keine Zweifel und Unsicherheiten, welche Aufgaben zu erledigen waren.

13 Hundeführer beteiligten sich, auch Gäste aus der Agility-Abteilung nahmen teil.

Schön, dass Ihr da wart, das hat uns sehr gefreut.

Die Agi-Hunde waren an einer Stelle jedoch leicht irritiert, weil heute die Rollen vertauscht waren, und ihre Hundeführer sich durch den Slalom schlängelten und sie nebenher laufen sollten.

Außerdem gingen die Hundeführer mit über die Hürden. Und alles sooooooo ungewohnt langsam. Verkehrte Welt fanden die Hunde, und hatten Fragezeichen in den Augen. Was ist hier los?

Die IGP-Hunde hatten dieses Problem bei dieser Aufgabe nicht. Die hatten ein anderes: wie komme ich an den Ball, der da über meinem Kopf in einem Löffel herumgetragen wird? Ich darf ja nicht, ich weiß, streng verboten, aber vielleicht, nur ein klitzekleiner Versuch, einmal ist keinmal ---------- hochspringen?

Für manche Hundeführer gab es große Überraschungen, was der eigene Hund so fertig bringt.

"Das hätte ich nie gedacht, dass der das macht," "ich kenne meinen Hund nicht wieder", konnte man hören.

Die größten Herausforderungen waren das Wackelbrett, auf dem der Hund sage und schreibe 1 Minute - eine Ewigkeit - lang verweilen sollte, und das Fahren im Schubkarren.

Der Schubkarren war so einigen Hunden nicht geheuer und sie verließen unerlaubt und eigenmächtig dieses gefährlich schwankende Gefährt.

Aber Leckerli im Schubkarren führten dazu, dass man gar nicht mehr merkt, dass man gefahren wird, und dass es holpert und schwankt.

Dafür benötigt man allerdings einen willigen Assistenten, der händeweise Futter spendiert. Drei Tagesrationen mindestens. Dann geht das ganz prima und der Hund will gar nicht mehr aus dem Schubkarren aussteigen.

Ganz offensichtlich kennen unsere Hunde die Farben. Die allermeisten gingen durch den angesagten Tunnel, rot, gelb oder blau.

Sie hatten genau zugehört. Aber nicht alle. Da nützte es auch nichts, wenn Herrchen sich überdeutlich vor dem "richtigen" Tunnel bäuchlings in den Schlamm legte und lockte. "Au weh, blau war wohl falsch, hat er gelb gesagt gehabt? Ich geh gleich nochmal zurück durch den gelben. Wars so besser? Auch nicht???? Hmmmmm..........was hast Du gesagt?"

Wir kämpften und lachten, bis es dunkel war. Das Feuer in der Feuerschale wärmte zwischendurch schön die Hände auf.

Und dann kam der Nikolaus ins Vereinsheim. Ihm wurde, damit die Kinder nicht alleine singen müssen, von der versammelten Mannschaft ein Lied vorgesungen.

Danach las der Nikolaus aus seinem silbernen Buch Begebenheiten vor, die die Kinder auch eifrig bestätigten und auch noch was dazu erzählten. Was der Nikolaus alles wusste!

Die gefüllten Säckchen, die der Nikolaus mitgebracht hat, wurden freudig entgegengenommen.

Auch die Kursleiter mussten vor dem Nikolaus erscheinen. Sie haben ihre Arbeit sehr gut gemacht, und auch sie bekamen zum Dank eine Tasche mit Leckereien ausgehändigt.

Abendessen - Jutta hat gekocht, Moni hat die Knödel geliefert, wahrlich wie die Weltmeister haben sie das gemacht. Es hat wunderbar geschmeckt.

Jetzt wurde es spannend. Die Siegerehrung stand an. Moni mit Barolo nahm die rote Laterne entgegen. Das zahlreiche Mittelfeld wurde der Reihe nach genannt.

Der beste Gastteilnehmer Marius mit Buddy bekam einen Pokal.

Zweiter wurde Titelverteidiger Martin mit Pit, und die Gewinnerin des Heilander-Pokals 2019 ist Nicolette mit Donna.


Herzlichen Glückwunsch, Nicolette!!!!


Wie jedesmal ein wunderschöner, sehr fröhlicher Tag. Ganz herzlichen Dank an alle, die dazu beigetragen haben, Organisatoren, helfende Hände, Teilnehmer, einfach alle. Schön war's.

Unsere erste und letzte Siegerin